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Porträts | Zeugnisse

Mitten in der Welt

Säkularinstitute sind kaum bekannt

Berufen zu einem geistlichen Leben in der Welt sind die knapp 200 Mitglieder von Säkularinstituten in Österreich. Ein Porträt einer kaum bekannten Berufungsform.

 

Sie sind nicht durch äußere Zeichen erkennbar, tragen kein Ordensgewand und gehören keinem Kloster an – und führen dennoch wie Ordensmänner und Ordensfrauen ein geweihtes Leben. Vielleicht sind Sie Ihnen ja auch schon einmal begegnet und wissen es gar nicht: Mitglieder von Säkularinstituten. Weil sie nicht so sichtbar sind, sind sie auch nicht so bekannt wie Kapuziner oder Dominikanerinnen. Genauso wie sie führen sie aber ein Leben nach den evangelischen Räten, folgen allerdings einer eigenen Berufung. Diese geweihten Laien leben nicht in einem Kloster, sondern mitten in der Welt, erklärt Elisabeth Plach, die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute in Österreich, das Spezifikum der Berufung.

 

Mehr Informationen unter www.saekularinstitute.at

 

In die Welt berufen

Daher auch die Bezeichnung Säkularinstitut, die sich aus dem lateinischen Wort „saeculum“ für weltlich ableitet. Die Mitglieder setzen die bewusste Entscheidung, ihren geistlichen Weg in bewusster Teilnahme an der Welt zu verfolgen. Sie sind „in die Welt berufen“, sagt Plach, die selbst Mitglied des Säkularinstitutes „Societas de imitatione Christi“ (Gemeinschaft der Nachfolge Christi) ist.

 

Weihe und Welt

Die Angehörigen von Säkularinstituten verbinden Weihe und Welt, die für sie keinen Gegensatz, sondern eine Spannung darstellen. Die Gelübde, die ihre „geweihte Weltlichkeit“ prägt, leben die Mitglieder natürlich anders als Ordensleute. Die Ehelosigkeit nützen sie als Möglichkeit, um für ihre Mitmenschen da sein zu können. Das Gelübde der Armut verpflichtet die Mitglieder, auf das Konsumdenken kritisch zu reagieren und mit den Armen solidarisch zu sein. Durch Gehorsam wollen sie ein Zeichen gegen Individualismus setzen.

 

Zwischen Himmel und Erde

In der angestrebten „Balance zwischen Himmel und Erde“ nehmen sich die Mitglieder von Säkularinstituten vor, in jeder Situation das Gute herauszustellen. Außerdem brauchen sie besonderen Mut, leben sie ihr geweihtes Leben doch alleine in der Welt, ohne den direkten Schutz einer Gemeinschaft. Auch wenn die meisten Mitglieder allein wohnen, sind sie nicht ganz ohne Rückhalt. Man trifft sich regelmäßig zum Gebet und Gottesdienst, zum Austausch. Es gibt alljährlich gemeinsame Bildungswochen und Exerzitien.

 

Spirituelle Vielfalt

Seit 70 Jahren gibt es in der Katholischen Kirche Säkularinstitute. Ähnlich wie Ordensgemeinschaften weisen sie eine breite Palette von verschiedenen Spiritualitäten auf, die von benediktinisch über franziskanisch bis zu ignatianisch reichen. In Österreich sind die ersten Gemeinschaften in der Zwischenkriegszeit gegründet worden. Heute leben hierzulande knapp 200 Frauen in neun Instituten. Auch weltweit ist die Mehrzahl der etwa 30.000 Mitglieder weiblich, die meisten geweihten Laien leben und wirken in Asien und Lateinamerika.

Daniel Seper

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