Wofür lebst du?
Matthias Unterkofler
Für Musik, die die Herzen der Menschen berührt. Für die Mernschen, die diese zum Erlebnis werden lassen. Für die...
Wofür lebst du?
Matthias Unterkofler

Für Musik, die die Herzen der Menschen berührt. Für die Mernschen, die diese zum Erlebnis werden lassen. Für die Menschen an meiner Seite, von denen ich die Kraft dazu bekomme. Matthias Unterkofler, Leitung Grazer Kapellknaber

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Redaktion "miteinander"
Mag. Elisabeth Mayr

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Fremde Heimat
Leitartikel Juli/August 2018
von Chefredakteur Henning Klingen
Fremde Heimat
Leitartikel Juli/August 2018

von Chefredakteur Henning Klingen

Alt werden, jung bleiben

 

Was für ein Sommer! Abkühlung boten da nicht nur wohltemperierte Kirchen, sondern auch die „Salzburger Hochschulwochen“, die heuer mit dem Slogan „Smarte Sommerfrische“ warben. Auch wenn’s denkbar schwierig war: Gemeinsam mit fast 900 Teilnehmern versuchte ich auch heuer wieder, einen kühlen Kopf zu bewahren, zuzuhören und mitzudiskutieren. Ich erzähle Ihnen das, weil ich dabei zwei Phänomene beobachten konnte: zum einen zahlreiche gerade ältere Teilnehmer, die mit Hingabe diskutiert, kritisch nachgefragt, mitgedacht und damit im Geiste Jugendlichkeit bewiesen haben; zum anderen aber auch so manchen jugendlichen Teilnehmer, der sich gerade in religiösen Fragen und Debatten mit einer erstaunlichen Beharrlichkeit kritischen Anfragen an den Glauben verweigert hat.

Auch wenn dies nur verstreute Beobachtungen sind, so setzt sich bei mir doch schon seit Längerem ein Verdacht fest: Kann es sein, dass junge Gläubige von der Kirche gerade nicht Agilität und kritischen Geist erwarten, sondern Beständigkeit und vermeintliche Gewissheiten suchen? Ein Eindruck, den ich im Übrigen auch von mancher Gemeinschaft habe, die mit Feuereifer von Neuevangelisierung, Wahrheit, Gott und Erlösung spricht, sich aber zugleich jenem Feuer der Aufklärung entzieht, durch das der Glaube meines Erachtens gehen muss, will er nicht nur oberflächliche Zustimmung erheischen, sondern zur tiefen Überzeugung werden.

Jugend, das meint doch immer auch Zukunftsdrang und Rebellion. Wird sich dies auch bei der „Jugendsynode“ zeigen, die in Kürze in Rom stattfindet? Ist das vielleicht gar die Faszination, die von Papst Franziskus ausgeht: seine Jugendlichkeit, die die geistige Regsamkeit manch kirchlicher Jugend überstrahlt? Wenn es zutreffen soll, dass die Kirche jung ist, dann wird sie dies wohl nicht dadurch, dass sie sich zur Eventfabrik umgestaltet. Das machen andere besser, professioneller. Nein, wenn Kirche jung sein will, dann muss sie im Geiste jung bleiben. Das jedoch ist keine Frage des biologischen Alters ...


Henning Klingen

 

Das Rebenprinzip
Aus dem Seitenschiff
Kolumne vonDr. Georg Plank
Das Rebenprinzip
Aus dem Seitenschiff

Kolumne vonDr. Georg Plank

 

Das Rebenprinzip

 

Wer im Herbst pralle Trauben bewundert, weiß, wie viel Arbeit das ganze Jahr über notwendig war, damit jetzt Früchte geerntet werden können. Zur jeweils rechten Zeit mussten die richtigen Maßnahmen erledigt werden, sonst wären viele Blätter gewachsen, aber wenige Lebensmittel. Oft übersehen wird, dass es auch lange Perioden des Nichtstuns, des Gewährenlassens und des aufmerksamen Beobachtens gibt, in denen das eigentliche Wachstum einfach passiert bzw. geschenkt wird.

 

Im Sinne von Joh 15,2 gilt es daher auch in den Weingärten unserer pastoralen Handlungsfelder, dem Vorbild des guten Winzers zu folgen. Er rückt die Reben, die Frucht tragen, in den Mittelpunkt. Er reinigt sie, damit sie mehr Früchte bringen. Für mich bedeutet das mehr Möglichkeiten für heutige Menschen, zu erleben, was Menschen aller Kulturen (nicht nur Glaubens- oder Volksgenossen) vor 2.000 Jahren mit Jesus erlebten: Aufrichtung, Orientierung, Befreiung, Ermächtigung, Heilung, Gottesbeziehung und Sendung. Dieses „die fruchtbaren Reben reinigen“ korrespondiert mit dem Konzept inkrementeller Innovationen: Konzentriere dich auf das schon vorhandene Gute und investiere darin, es noch besser zu machen. Denn der Feind des Besseren ist oft nicht das Schlechte, sondern das Gute – eine bittere Erfahrung, die gerade große traditionelle Organisationen in Zeiten des Umbruchs machen.

 

Wir kennen aber auch den ersten Teil dieses Vorgangs: Der Weinstock muss von Reben befreit werden, die keine Frucht (mehr) bringen. Auch davor scheuen kluge Weinbauern nicht zurück.

 

 

Georg Plank

Pastoralinnovation

www.pastoralinnovation.at

Themen & Schwerpunkte

Österreichweite Konsolidierung

1965-1985

Die 1970er-Jahre markierten das Ende jener Zeit, in der es ausreichend Priesterberufungen gab: Von nun an hieß es, aktiv um geistliche Berufungen zu werben. 

Wir wollen gehört werden!

Anlässlich der bevorstehenden Weltbischofssynode zum Thema „Jugend, Glaube und Berufungsunterscheidung“ im Oktober 2018 wollen wir Jugendliche und Kirche miteinander ins Gespräch bringen. Jugendbischof Turnovszky diskutiert dazu mit zwei jungen Menschen über den Glauben, die Kirche und was Jugendliche damit zu tun haben.

Vorbilder für die Smartphone-Generation

Gastautor Stephan Sigg über Teenager und ihrem Tagebegleitmedium Nr. 1 – dem Handy

Selfies, Handy & Co: Wie tickt die Jugend von heute?

Jugend ohne Gott?

Was glauben junge Menschen heute eigentlich? Was erhoffen sie vom Leben? Worauf bauen sie? Und ist Kirche da überhaupt noch ein Thema? Wir haben Bernhard Heinzlmaier vom Institut für Jugendkulturforschung und den Theologen, Caritasdirektor und früher

 

Was glauben junge Menschen heute eigentlich? Was erhoffen sie vom Leben? Worauf bauen sie? Und ist Kirche da überhaupt noch ein Thema? Wir haben Bernhard Heinzlmaier vom Institut für Jugendkulturforschung und den Theologen, Caritasdirektor und früheren Pastoralamtsleiter Walter Schmolly um ihre Einschätzung gebeten.

 

Bernhard Heinzlmaier

 Woran die Jugend glaubt ... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... und was ihr die Kirche bietetCaritasdirektor, Walter, Schmolly, Caritas, Feldkirch, Österreich, Foto, Maurice, Shourot, Fotograf, 2015, Dezember, 14,  

Walter Schmolly

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen in: "miteinander" | Jahrgang 2018 | Ausgabe September/Oktober 2018

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Woran die Jugend glaubt ...

Gedanken zur Jugendstudie 2015

Warum der gesellschaftliche Abstieg heutzutage wahrscheinlicher ist als der Aufstieg und warum die Jugend zu dystopischen Weltbildern neigt beschreibt Bernhard Heinzelmaier.

... und was die Kirche der Jugend bietet

Jugend und Kirche: ist diese Beziehung noch zu retten?

Kirche und Jugend: ist diese Beziehung noch zu retten? Warum hier die Zeiger der Uhr schon auf nach zwölf stehen und dass aber der Beginn einer ganz neuen Beziehung sein kann beantwortet Walter Schmolly.

Es tut sich was

Bei "Jesus in the City" in Wiener Neustadt

Mission? Das ist doch antiquiert! – So mag manch einer über die vielleicht älteste Art der Glaubensverbreitung denken. Tatsächlich aber ist Mission nicht out – im Gegenteil: Das haben die unzähligen jugendlichen Teilnehmer bei „Jesus in the City“ Anfang Juni Wiener Neustadt unter Beweis gestellt. Eine Reportage von Elisabeth Mayr

Wo sich katholische Jugendliche in Österreich treffen

Eine Auswahl an Jugendevents

Gemeinschaft erleben, Gott erfahren, die Welt verbessern – das bringt junge Menschen zusammen. Eine Auswahl an Jugendevents stellen wir hier vor.

Schule, ade: Mit Bischof auf Matura-Wallfahrt

Unter dem Motto „Moment mal“ machen sich auch heuer wieder Maturanten aus ganz Vorarlberg im Rahmen einer Matura-Wallfahrt mit Bischof Elbs auf den Weg nach Rankweil, um über die großen Fragen des Lebens nachzudenken.

CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

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